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Normale Version: Welche Öle?
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Hallo Leute,

welche Öle fahrt ihr in euren Mustangs, speziell 4,6L? Motor, Getriebe, Differential..

Habe irgendwo gelesen, dass im manuellen Getriebe ATF-Öl rein soll!? Confused
macht keiner von euch Ölwechsel, oder weiß welche Öle in seinem Mustang verwendet werden!?
Sind glaube ich nicht so viele 4,6L hier unterwegs. Mein 5.0 bekommt Ravenol 5W20. Getriebeöl wurde mal getauscht am Anfang, weil sich bei niedrigen Temperaturen im 2. und 3. Gang das Getriebe etwas hakelig schaltete. Da habe ich nun Castrol Syntrans FE 75 W drin.
Aber Öldiskussionen sind müßig, jeder hat andere Erfahrungen gemacht uswusf, da kommt man nie auf einen Nenner.

LG
Also beim Öl bin ich auf 5w20 zurück gestiegen aus verschiedenen Gründen. Und das war für mich eine gute Entscheidung. Aber das mit dem richtigen Öl für alle gibt es nicht. Das individuelle Öl ist wichtig. Wie fährst du, Kurzstrecke, gechillt, der Heizer, Automatik oder Schalter usw. Das ist wichtig für die Auswahl.

Also beim Öl bin ich auf 5w20 zurück gestiegen aus verschiedenen Gründen. Und das war für mich eine gute Entscheidung. Aber das mit dem richtigen Öl für alle gibt es nicht. Das individuelle Öl ist wichtig. Wie fährst du, Kurzstrecke, gechillt, der Heizer, Automatik oder Schalter usw. Das ist wichtig für die Auswahl.
@Thorgar,
das mit deinem Getriebe(öl) ist schon interessant, da ich ähnliche Problem habe! Und genau deswegen frage ich! Deshalb brauche ich eure Erfahrungen mit div. Ölen. Ich will hier kein Glaubenskrieg anfangen... ;-)

@AircoolrdCruiser,
Ich bin ein Allesfahrer - d.h. cruisen, auch Kurzstrecken, wenn möglich gib ich auch gerne mal ordentlich Gas! (manuelles 5 Gang Getriebe)

Warum seid ihr wieder auf 5W20 zurück und was habt ihr vorher gefahren?

Wie siehts denn aus mit dem Differentialöl - was fahrt ihr da?
Wie siehts denn aus mit dem Differentialöl - was fahrt ihr da

Die meisten fahren 75w140 (ca. 2 Liter) plus friction modifier von motorcraft. 

Motoröl: 5w20 oder 5w30 
Ist eine Glaubensfrage. Der 3V Modular Motor ist ja kein Hochleistungssportler. 

Gruß, 
Burt
Ein vollsynthetisches 75W-140 Öl für das Differential ist sicherlich optimal, aber den friction modifer benötigt man nur wenn ein LS Differential verbaut ist, also eine mechanische Sperre mit Reibscheiben. Hat das Differential keine Sperre, dann wird das Additiv nicht benötigt und die Zugabe macht überhaupt keinen Sinn.

Beim Motoröl würde ich andere Wege gehen und vor allem weg von der dünnflüssigen Suppe, die bei höheren Geschwindigkeiten keinerlei Reserven bietet. Die Modular Motoren mit 4,6 und 5,4 Liter gibt es auch in größeren Fahrzeugmodellen, damit habe ich zum Beispiel regelmäßig was zu tun. Die 3-Ventil Motoren stellen in Bezug auf die Nockenwellenversteller hohe Ansprüche auf die Ölqualität, ein hochwertiges Öl steht immer im Zusammenhang mit hohen Laufleistungen, während Motoren die mit sehr dünnen Ölen gefahren werden oft Probleme haben. Der Öldruck im Zylinderkopf und die über den Öldruck arbeitenden Verstellern stehen oftmals im Zusammenhang mit einem frühzeitigen Ableben. Teuer und gut steht nicht im Zusammenhang wo teuer gleich besser ist, lieber optimal und in einem interessanten Preisgefüge.

Ich nutze seit vielen Jahren ausschließlich Mannol 10W-60 + Ester, dass Ester im Öl sorgt dafür das alle Dichtungen weich und geschmeidig bleiben, dass Öl selber kannst du auch in sehr heißer Umgebung, oder bei großer Last fahren, ohne das es da Probleme mit der Schmierung gibt. Ölverbrauch mit einem Ester Öl dürfte man eigentlich kaum noch haben, dass Ester wirkt wie eine Jungkuhr und sorgt dafür das sich der Ölverbrauch deutlich senkt. Mein 5,4 Liter Motor benötigt auf 15.000 km maximal 0,75 Liter Öl und das bei einer Laufleistung von rund 270.000 km. Ich ziehe mit meinem Expedition oft schwere Lasten, somit läuft der Motor auch immer mal wieder mal an Steigungen im Volllastbereich, denn ich fahre auch mit viel last am Haken eine fliegende Kuh und keinen lahmen Lastesel.

Ein Öl mit einer 5er Viskosität ist in unseren Breitengraden völliger Blödsinn, denn so kalt wird es hier nicht, dass man da ein 5er Öl benötigen würde. Abgesehen davon ist der Unterschied zwischen einem 5er und einem 10er Öl verschwindend gering und steht letztendlich auch nur im Zusammenhang mit einem Kaltstart.

Das alles ist aber wie immer reine Ansichtssache, weil ich zusätzlich noch diverse Additive benutze, die ja anderweitig alleine schon zu einem Thema werden können und wo viele Meinungen aufeinander treffen können. Bei mir ist die Grundlage meine Erfahrung und meine hohe Laufleistung mit mehreren Fahrzeugen.
Warum bin ich zurück zu 5w-20?

Ich habe mein Fahrverhalten beobachtet, viel Kurzstrecke für so einen 8ender. So richtig durchgewärmt ist er bei mir erst nach 20-30 km. Warum? Ganz einfach, das Automatikgetriebe lässt den Motor immer in niedrigen Drehzahlen laufen. Aus meiner Ortschaft habe ich nur 70km/h Landstraßen, das sind dann lediglich irgendwas bei so 1600-1700U/min.
Das massive angeflanschte Automatikgetriebe zieht zusätzlich Wärme aus dem Motor raus. Zusätzlich hat das Automatikgetriebe einen eigenen Ölkühler, der das Öl immer unter 85Grad hält. Bis die ganze Motor/Getriebe Einheit warm ist, dauert das. In diesem Zusammenhang konnte ich beobachten, daß bei mir der Verbrauch erst runter ging, wenn das Öl so richtig warm war, also fast nie.
Denn bei mir kommt die Öltemperatur selten über 80 Grad !!!
Als letzter Punkt zählt beim mir, das ich auf der Bahn meist zwischen 2500-3500 Touren fahre. Fast nie mehr!

Was bedeutet das auf das Öl bezogen? Jörg erwähnte schon richtig, die erste Ziffer bezieht sich auf den Kaltstart. 5w-... ist eigentlich nicht wirklich nötig in unseren Regionen, erst recht nicht für Saisonfahrer.
Die zweite Ziffer ist interessant, sie gibt an wie dünnflüssig das Öl bei 100Grad ist.

Ich hatte meinen mit 5W-40 gequält, weil ich es wegen des zusätzlichen Kompressors für besser hielt. Aber die bei mir vorhandenen Umstände sorgen ja dafür, daß das Öl gar nicht warm wird. Was soll ich den dann mit dickflüssigen Öl quälen? Klackern beim Kaltstart der Hydros, hoher Verbrauch von bis zu 18 Liter bei toter Opa Fahrstil.........( 70-100km/h Landstrasse)

Jetzt habe ich ein 5w20 drin, und alles ist anders. Das klackern ist fast komplett weg, der Motor schnurrt regelrecht, und der Verbrauch....... Ich sag nur, umme 13Liter mit Kasseler Berge und einem groben Schnitt zwischen 120-160km/h. Bzgl. Ölqualität hat der YTer ProjectFarm sehr aufschlussreiche Test durchgeführt. Auch ohne Englischkenntnisse sehr interessant und sehenswert.
Bei einigen Punkten, vor allem in Bezug auf die Öltemperatur, da würde ich durchaus zustimmen, dass bei solchen Punkten ein von Haus aus sehr dünnes Öl zu Veränderungen führen kann. Aber ich habe immer noch den modularen Motor im Hinterkopf und das immer wieder auftauchende Problem mit den Öldruck gesteuerten Nockenwellen Verstellern.

Bei der Temperatur vom Öl kann ich mit meinem 5,4 Liter Triton Motor, im Zusammenhang mit einem 4R100hd2 Automatikgetriebe nicht ganz mitreden, denn meine Motorsteuerung hält die Schaltdrehzahlen bei kalten Temperaturen (+7° und kälter) absichtlich hoch, da wird dann teilweise erst mit zusätzlichen 500 U/min später geschaltet.

Wo ich allerdings nicht hin komme, dass sind Drehzahlen von 2500 – 3500 U/min im Fahrbetrieb, 1875 U/min bei 100 km/h, 2250 U/min bei 120 km/h, 2626 U/min bei 140 km/h. Bei 3500 U/min liege ich bei rund 190km/h und bei 207 km/h läuft der Wagen mit 3880 U/min in die Abregelung, mehr lässt sich mit dem Sandart Motorsteuergerät auch nicht programmieren. Das Drehmoment Maximum liegt bei meinem Motor bei rund 2250 - 2300 U/min an und in diesem Bereich bewege ich mich meistens auch auf der Autobahn.

Bei einem Kaltstart lasse ich den Motor erst mal rund 20 – 25 Sekunden drehen und erst dann geht es behutsam los. Geräusche von den Hydros verschwinden nach wenigen Sekunden, den Kettentrieb kann ich nicht hören und Nockenwellen Versteller habe ich bei meinem 2-Ventil Motor nicht. Der 5,4 Liter Triton 2-Ventil Motor ist wie ein großes Brauerei Pferd, da hast du auch genug Drehmoment bei geringer Drehzahl. Ich fahre auch nur auf Drehmoment, Leistung ist bei einem Expedition uninteressant, es sei denn man lässt die Kuh mal so richtig fliegen, aber die Kuh wiegt leer 2640 kg und ist zum fliegen eigentlich nicht gedacht.
ihr schreibt:

Abgesehen davon ist der Unterschied zwischen einem 5er und einem 10er Öl verschwindend gering und steht letztendlich auch nur im Zusammenhang mit einem Kaltstart.

die erste Ziffer bezieht sich auf den Kaltstart. 5w-... ist eigentlich nicht wirklich nötig..

Das hört sich so an, als ob der Kaltstart eine unwesentliche Rolle spielt! Das denke ich nicht, denn gerade der Kaltstart ist für einen Motor ein kritischer Moment. Da sollte so schnell als möglich eine optimale Schmierung zur Verfügung stehen. Über die Jahre können gerade hier sehr starke Verschleisserscheinungen auftreten, auch wenn es bei uns nicht so kalt wird.
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